Projekt: J. Braun

 

 

 

 

1000 vor Chr.

Entdeckten Archäologen geschliffene Linsen aus Bergkristall in einem alten Palast der assyrischen Stadt Kalach (heute Nimrud).

1000 nach Chr.

Entdeckte Ibn al Haitham, ein arabischer Forscher, dass Licht, das durch ein kleines Loch in ein dunkles Zimmer fällt, an die Wand ein Bild zeichnet, das auf dem Kopf steht.

1500 nach Chr.

Im Mittelalter setzte man eine kleine Linse in die Camera" Obscura" ein, um das Bild schärfer zu stellen. Mit einem Spiegelsystem stellte man das Bild aufrecht.

1566

Der italienische Physiker und Mathematiker Geronimo bastelt eine konvexe Linse und provozierte damit das Bild einer Sonnenfinsternis auf die Rückseite seiner Camera.

Stellte der deutsche Anatomieprofessor Heinrich Schulze durch Zufall fest, dass eine Chemikalie in einer Glasflasche sich an der sonnenbeschienenen Seite schwarzviolett verfärbt hatte. Er schnitt aus einem Blatt Papier Wörter aus und klebte das Blatt auf die Glasflasche. Diese stellte er dann an einen dunklen Platz bei einem Heißem Ofen, konnte aber keine Verfärbungen feststellen. Als er die Flasche jedoch eine Zeit lang in der Sonne stehen liess und dann das Blatt enfernte, waren die Wörter im Flascheninhalt genau abgebildet also in der Chemikalie ¨fotografiert¨ worden (griechisch: phos-Licht, graphein-schreiben).

J. H. Schulze entdeckte die Lichtempfindlichkeit der Silbersalze.

1926

Dem Franzosen Joseph Nicéphore Niepce gelang es die erste erhaltene Fotografie aufzunehmen, indem er eine- mit einer Art Asphalt beschichtete Zinnplatte - acht Stunden lange belichtete.

1839

Daguerre und Niepce entwickelten die ersten brauchbaren Lichtbildverfahren.

1860

Waren allein in Paris über 30000 Leute in der Fotoindustrie Beschäftigt, sie stellten vorallem Visitenkartenfotos her. Zu den Mitarbeitern der ersten Porträtstudios gehörten auch Porträtmaler, die nun keine Aufträge mehr bekamen und deshalb Fotografien retuschierten und kolorierten.

 

1888

Im Jahre 1888 führte George Eastman im Staat New York die Kodakkamera ein. Sie war der erste für einen Rollfilm konstruierte Fotoapparat. Zum Kopieren der Negative musste man den Film vom Papier abziehen. Dazu war es nötig, dass der Besitzer die ganze Kamera mit dem belichteten Film darin an die Firma Kodak schickte.

Er bekam dann die fertigen Bilder mit frisch geladener Kamera wieder zurück.

1907

Die Gebrüder Lumière machten den Durchbruch in der Entwicklung der Farbfotografie.

1925

35-mm-Kleinbildkamera: Leica revolutionierte die Fotografie. Der amerikanische Ingenieur Harold Edgerton erfindet den ersten elektrischen, wiederverwendbaren Blitz für Kameras.

1940

Die U.S.Armee führt die ersten Versuche mit Nachtfotografien durch.

Die U.S.Luftwaffe nimmt über Italien die ersten Aufklärungsfotografien bei Nacht auf.