Sciences naturelles: D. Berchem

Der Nil ist die Lebensader Ägyptens. Er ist der längste Strom der Erde und geht aus dem Zusammenfluss des Weißen Nils und des Blauen Nils hervor. Beide Flüsse transportieren Wasser aus dem Inneren Afrikas. Sie vereinen sich bei Chartum (im Sudan).
Von seinen Quellen bis zum Mittelmeer legt der Nil eine Strecke von fast 6700 km zurück.
Ägypten hat ein heißes und trockenes Wüstenklima. Die Menschen waren auf die Überschwemmungen des Nils angewiesen, denn sie schufen fruchtbare Ebenen, die reiche Ernten einbrachten. Jedes Jahr, ab Mitte Juni, begann das Wasser des Nils langsam anzusteigen. Im September erreichte die Flut ihren Höhepunkt. Wenn sich das Wasser wieder zurückzog, hinterließ es einen schwarzen fruchtbaren Schlamm.

Der Nil entwickelte sich zur Lebensader für Verkehr und Handel und wurde ausserdem Zentrum ihres spirituellen Lebens.
Heute gibt es Staudämme durch die eine ganzjährige Bewässerung möglich ist.
Der
Nil bei Luxor
©D. Berchem