Sciences naturelles: D. Berchem

 

 

Vulkane

 

Was geschah in Pompeji im Jahre 79 n. Chr.?

 

Die Stadt Pompeji mit dem Vesuv im Hintergrund

 

Pompeji liegt in der Nähe von Neapel in Italien am Fuße des Vesuvs.


 

 

Wir schreiben das Jahr 79 n. Chr.

Die Bewohner von Pompeji gehen ihren gewohnten Alltagsbeschäftigungen nach. Die Hafenstadt Pompeji ist keine arme Stadt, denn der Handel blüht und der fruchtbare Boden bringt reiche Ernten ein.

Sie sind schon an Erdbeben gewöhnt und wissen nicht, dass die Beben durch den Vulkan Vesuv hervorgerufen werden.

Die Stadt wird an diesem Tag von einem gewaltigen Beben des Bodens überrascht. Darauf folgt einer gewaltiger Donnerschlag und der Gipfel des Vesuvs wird durch eine riesige Explosion gesprengt. Die Menschen versuchen sich vor dem Regen aus Steinen und aus dunkler Asche zu retten. Doch vergebens. Mindestens 12000 Menschen verlieren bei diesem Ausbruch ihr Leben, verbrennen und werden unter einer 15 Meter hohen Schicht aus Asche und Schlamm begraben. Bei dieser Katastrophe werden Dörfer und Städte im Umkreis von 20 km um den Vesuv verwüstet.

 


 

Im Laufe der Jahrhunderte hatte man diese Stadt vergessen und stieß durch Zufall vor etwa 250 Jahren auf Ruinen. Seit dieser Zeit gräbt man die Ruinen der verschütteten Stadt aus. Diese Ausgrabungen bringen uns wertvolle Einsicht in das Leben der Römer, denn die Asche und Schlammschicht hat fast alles vor dem Verfall bewahrt.

Wandmalereien, Werkzeuge, Statuen , Mosaiken, Möbel und Alltagsgegenstände ( u.a.) blieben erhalten.

 

Das Innere eines Hauses in Pompeji

 

 

Hier sieht man noch die kunstvollen Böden

 

 

Ausgegrabene Straße in Pompeji

 

 

 

 

 

 

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